Vortrag – „FAIRreisen – Nische oder Notwendigkeit?“

Der Reiseexperte und Buchautor Frank Herrmann war zu Gast im UmweltHaus Kassel.

In seinem Vortrag „FAIRreisen – Nische oder Notwendigkeit?“ ging es um die Probleme des internationalen Tourismus und warum faires, ökologisches und klimagerechtes Reisen wichtig ist.

Frank Herrmanns Blog zum Buch „Fair einkaufen – aber wie?“ bietet aktuelle Infos rund um den Fairen Handel, Fairen Tourismus, Faire Mode, Faire Elektronik, Faire Geldanlagen und Nachhaltigkeit.

Infoseite: www.faireinkaufenaberwie.blogspot.de

   

  

 

Radentscheid Kassel: „Goldenes Rad“

Ab sofort steht das „Goldene Rad“ vor dem Kasseler UmweltHaus. Hier können die Unterschriftenlisten für den „Radentscheid“ eingeworfen werden. Listen bekommt man im UmweltHaus.

Unsere Öffnungszeiten

„Die Bedingungen für den Radverkehr haben sich in den letzten Jahren bereits verbessert, trotzdem ist Radfahren in Kassel nach wie vor gefährlich. Das möchte die Initiative Radentscheid ändern: In Zukunft sollen Kassels Bewohner*innen gerne und ohne Angst Rad fahren können. Durch ein Bürgerbegehren nach dem Vorbild Berlins, Bambergs, Darmstadts und weiteren Städten wollen die ca. 25 Aktiven politischen Druck aufbauen damit Kassels Radinfrastruktur ausgebaut wird.“

►Weitere Informationen

 

Saatgut-Tauschbox

Saatgut-Tauschbox im UmweltHaus Kassel
Saatgut tauschen fördert die Biodiversität.

So viel Saatgut und so wenig Platz? Zu viele Tomaten-Samen, aber keine Feuerbohnen? Am Ende der Ernte noch jede Menge Samen übrig?

In unserer Tauschbox können Samen gelagert und getauscht werden. Jeder der Lust hat, kann sich jederzeit Samen nehmen und/oder einlagern. Wenn am Ende der Erntesaison wieder etwas zurück in die Box findet umso besser.

Für ein gutes Miteinander

Damit Mensch und Natur von der Saatgut-Tausch-Box profitieren, gelten folgende Regeln:

  1. Bitte nur selbst geerntetes, samenfestes Saatgut oder samenfestes Bio-Saatgut in Umlauf bringen. Keine F1-Hybride! Keine Gentechnik!
  2. Saatgut teilen und tauschen ist ein gemeinnütziges und nicht kommerzielles Projekt. Entnommenes Saatgut darf nicht weiter verkauft und nur auf eigenem Privatgelände ausgesät werden.
  3. Gegessen wird nur das, was man kennt und was mit Sicherheit genießbar ist.

Verfügbarkeit

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen und die Aussaat-Zeit sich dem Ende zuneigt, gehen die Saatgut-Tausch-Boxen vom 1. Juli bis 31. August in die Sommerpause. Die Samen werden zur besseren Haltbarkeit kühl und dunkel gelagert. Ab September kann wieder getauscht werden! Dann beginnt auch die Zeit, Saatgut zu sammeln.

 

Noch Fragen? → montyschmidt@posteo.de

Vortrag – „Konsumkritik-Kritik“

Ein Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde.

Die Welt verbessern durch Einkaufen? Geht das? Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel?
Jörg Bergstedt, Buchautor und Aktivist, hat diese Fragen am 15. Mai 2018 bei seinem Vortrag „Konsumkritik-Kritik – Warum die Welt nicht am Ladenregal gerettet werden kann“ im UmweltHaus zu beantworten versucht.


Infoseite: www.konsumkritik-kritik.tk

Tag der Erde 2018

 

Die bundesweit größte und bunteste Veranstaltung zum internationalen Tag der Erde gab den etwa 20000 Besucherinnen und Besuchern an über 200 Ständen die Möglichkeit, sich zu ökologischen und nachhaltigen sowie zu sozialen, kulturellen und politischen Themen zu informieren und beraten zu lassen. Der diesjährige Tag der Erde wurde, wie bereits im Jahr 2017, fleischfrei gefeiert. Die zahlreichen vegetarischen und veganen Ess- und Trinkstände versorgten die Gäste mit leckeren nationalen und internationalen Gerichten. An mehreren Standorten auf dem Veranstaltungsgelände, das sich von der Mombach- und Gottschalkstraße bis hin zur Fiedlerstraße erstreckte, sorgten Künstlerinnen und Künstler für musikalische und kulturelle Unterhaltung.

 

Weitere Bilder zum Tag der Erde 2018 ►auf Facebook

oder ► Tag-der-Erde.net

 

Auftaktveranstaltung – „Lebenswertes Kassel“

 

Am 10. Oktober 2017 fand die Auftaktveranstaltung zur ersten Veranstaltungsreihe „Lebenswertes Kassel“ mit Referent Prof. Dr-Ing. Frank Roost im Umwelthaus Kassel statt und war gut besucht. In seinem Vortrag „Städte lebenswerter gestalten – Planerische Zielkonflikte um urbane Vielfalt und Mobilität“ ging es um die Faktoren, die die Lebensqualität in einer Stadt bestimmen und welche Konflikte dabei entstehen können.

Fotoausstellung – „Der Stall vor meiner Tür – Nordhessen im Wandel“

 

Zwei Tage war die Fotoausstellung – „Der Stall vor meiner Tür – Nordhessen im Wandel“ im UmweltHaus Kassel zu sehen. Nur wenige denken beim Thema „Klimaschutz“ an die Landwirtschaft. Dabei gilt gerade die sogenannte „moderne Intensivtierhaltung“ als eine der ganz großen Problembereiche. Die Fotoausstellung der Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung zeigte Details und Zusammenhänge. Es gab zudem viele kritische Informationen zur Tierhaltung und der damit verbundenen Landschaftsveränderung, der Realität der sogenannten „Tierwohl-Reklame“, der Gülle-Problematik und auch zu alternativen Haltungsformen.

Weitere Informationen ►BI-Chattengau

Mitmachmöglichkeiten im UmweltHaus – Infostand

 

Am 17. Juni stand der Verein Umwelthaus Kassel mit einem Infostand am Rathaus, um über die Umweltverbände im Umwelthaus zu informieren und zum Mitmachen einzuladen. Ob Schule oder Studium, berufstätig oder im Ruhestand – wir brauchen jede helfende Hand, jedes Talent, viele tolle Ideen und noch mehr ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die mit uns gemeinsam anpacken und etwas verändern wollen.

 

Tag der Erde 2017 – Klimabilanz

Pressemitteilung

Tag der Erde 2017– Veranstalter ziehen Klimabilanz

Auch der Tag der Erde 2017 im alten Ortskern von Wolfsanger war wieder eine gelungene Veranstaltung: Zirka 15.000 Besuchende nutzten das breite Informations- und Mitmachangebot trotz etwas kühlen Aprilwetters. Wie umweltbewusst sich die Besucher dieser Veranstaltung verhalten, wollten die Veranstalter zum zweiten Mal mit einer repräsentativen Befragung herausfinden. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Mit Unterstützung der Städtischen Werke wurden fast 500 Menschen zu ihrer Anreise und ihrem Verzehr befragt, die gemachten Angaben dann in damit verbundene CO2 -Emissionen für alle Besucher hochgerechnet. Die Veranstalter freuen sich, dass trotz des kühlen Wetters mehr als die Hälfte der Besucherinnen und Besucher umweltfreundlich zur Veranstaltung kamen (DB 5,2 %, ÖPNV 23,6 %, zu Fuß 16,1 %, Fahrrad 7,6 %, Pkw 47,1 %). Insgesamt, d.h. aus dem Verzehr der Besucher und Besucherinnen, der Anfahrt und Abreise von Besuchenden und Ausstellern, Verbrauch von Strom und Wasser, Müll sowie den Speisen und Getränken ergaben sich aus der Durchführung der Veranstaltung 114 Tonnen CO2 -Emissionen.

Für uns sind die vorliegenden Ergebnisse eine Bestätigung und zugleich ein Ansporn, noch umweltfreundlicher zu werden“, so Hubert Grundler, Vorsitzender des UmweltHauses, das den Tag der Erde mit Unterstützung des Umwelt- und Gartenamtes organisiert. CO2– Emissionen zu vermeiden und zu vermindern, das versuche man mit der Auswahl des Standortes mit möglichst guter ÖPNV-Anbindung, Begrenzung der Aussteller auf einen Anreiseradius von 150 Kilometern, einem Verbot von Plastikgeschirr und Produktangeboten nach den Kriterien fair, bio und regio.

Um die mit der Veranstaltung nicht vermeidbaren CO2 -Emissionen auszugleichen, freuten sich die Veranstalter über das Angebot der Städtischen Werke. Sie unterstützen das Urwald-Projekte „Florestal Santa Maria“ in Brasilien. Auf einer fast 72.000 Hektar großen Fläche verhindern 17 Förster, Waldschützer und Wächter illegalen Holzeinschlag und die Umnutzung als landwirtschaftliche Flächen, betreiben eine Baumschule und forsten zuvor illegal abgeholzte Flächen wieder auf. Um diese Arbeit nachhaltig leisten zu können, braucht das Projekt Unterstützung. Die bekommt es nun über die CO2– Zertifikate, die die Städtischen Werke anteilig zum CO2-Ausgleich des Tags der Erde erwerben.

Das derzeit auf 30 Jahre angelegte Regenwaldschutzprojekt Florestal San Maria erspart dem Klima knapp eine Million Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Wir freuen uns, dass mit unserer Hilfe nicht nur der Tag der Erde sauber wird, sondern vor allem auch, mit dem Florestal-Projekt in Brasilien ein wirklich vorbildhaftes Engagement zu unterstützen“, erläutert Stefan Welsch, Vorstand der Städtischen Werke. Einzusehen ist die Kompensation auf der Plattform markit.com; die Richtigkeit der Angaben wurde von First Climate AG, einer der führenden Agenturen im Bereich der Klimakompensation, bestätigt. Die die CO2-Neutralisation bestätigende Urkunde wurde den Veranstaltern jetzt von Welsch überreicht.